Drei Tage Prag – ein Reisebericht

Dienstag:

Habs geschaft, etwas früher aufzustehen, war bereits gegen 9:00 Uhr beim Frühstück und wurde bereits erwartet. Shopping stand am Dienstag auf
dem Programm und so holte ich einige Auskünfte ein, wo ich am besten hingehen könnte bzw. wo lieber nicht. Bei dem Gespräch mit Andrea kam heraus, dass
sie auch in Hamburg studiert hat…

Nach dem Frühstück und dem netten Gespräch ging es für mich weiter, zunächst wieder in Richtung
Wenzelsplatz, wo man einen CD-Shop in der Nähe finden kann… Nach zwei/drei Anläufen hab ich ihn dann auch gefunden, aber so richtig fündig geworden bin
ich nicht. Egal, weiter. Das nächste Geschäft zu finden, war hingegen ein Klacks, denn Souvenir-Shops gibts ja wie Sand am Meer und so dauerte es dieses
mal nur ein paar Minuten und ich stand vor einem relativ großen Geschäft, in dem ich ein paar Kleinigkeiten für meine Eltern gekauft habe. Nach dem Souvenirkauf
war Mittagspause angesagt und ich machte in einem kleinen italienischen Restaurant halt, welches mir von einem Verkäufer aus dem Souvenir-Shop empfohlen
wurde. Da das Restaurant nicht auf der Hauptstraße war, war es auch ein wenig billiger, als wenn ich direkt auf der Touristen-Meile etwas gegessen hätte.

Nach dem Mittag begab ich mich auf die Suche nach einem Bankautomaten, um Geld abzuheben… Bei den ersten vier Automaten funktionierte es nicht, der wollte
die Karte nicht akzeptieren, beim fünften Automaten ging es dann ENDLICH! Nach dieser Aktion mit den Automaten fuhr ich mit der U-Bahn zu einem Shopping-Center,
um dort nochmal nach CDs und nach Kleidung zu schauen. Dort angekommen, traf ich auf eine sehr hilfsbereite Frau, die mir beim Finden der Geschäfte behilflich
war und für mich gedollmetcht hat, denn viele dort verstanden nur sehr wenig Englisch. An Kleidung hab ich dort nichts gefunden, dafür aber nochmal CDs.

Nach dem CD-Kauf fuhr ich zunächst in die Herberge zurück, um danach sofort wieder umzudrehen, denn wie ich bemerken musste, wurde mir eine CD-Hülle ohne
CD verkauft. Also wieder zurück zum Flora, um die Sache zu regeln. Hat auch alles wunderbar geklappt. Dort hab ich dann auch zu Abend gegessen und bin
dann zunächst zur Herberge zurück. Als krönenden Abschluss des Prag-Urlaubs fuhr ich am Abend noch ins Carlowilaszne, eine der größten Discos europas,
in der man allerdings mehr Touristen als Einheimische findet. Ich traf dort auf eine Schulklasse aus Duisburg, von denen mich einer mit in die Disco reingenommen
hat. Zum Ärger der restlichen, brauchten er und ich keinen Eintritt (120CZK = 5 Euro) zu zahlen. Es war wirklich ein krönender Abschluss. Die Disco hat
fünf Floors, auf denen jeweils ein anderer Musikstil aufgelegt wird. Die Stimmung war richtig gut, so hab ich das hier in HH selten erlebt. Das einzige
Problem dort war aber teilweise, jemanden zu finden, der Englisch oder Deutsch sprach, denn ein Großteil des Publikums kommt aus Russland. Gegen 2:00
Uhr morgens hab ich Carlowilaszne wieder verlassen und bin – nicht, wie ursprünglich geplant – mit der Tram, sondern mit einem Taxi zurück zur Unterkunft
gefahren.

Der Mittwoch verlief unspektakulär: Packen, Frühstücken, Auschecken, Transfer zum Bahnhof, in den Zug steigen und sieben Stunden in einem überhitzten
Zug nach Hamburg zurück fahren.

Fazit

Der erste Urlaub alleine verlief sehr gut und übertraf sogar meine Erwartungen. Ich hatte die ganzen Tage das Gefühl,
dass die Leute dort in Prag um einiges hilfsbereiter waren, als z. B. hier in Hamburg und dies erleichterte es mir ungemein, mich dort zurecht zu finden.
Es war nicht der letzte Urlaub alleine und auch nicht der letzte Besuch in Prag – soviel steht für mich fest. Die Vorzüge, alleine zu reisen, habe ich
auch genossen, auch wenn es sicherlich zu mehreren auch sehr schön ist, aber so kann man machen, was man will und kommen und gehen, wie es einem passt.
Das muss bei einem Urlaub zu zweit oder zu mehreren nicht anders sein, aber oftmals schließt man sich ja der Gruppe an, was Unternehmungen und so anbelangt.
Also: ein super Urlaub, ich wär gerne noch einen Tag länger geblieben.


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